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Manageraustausch: Rechtsanwalt Robert Fechner besucht China

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Robert Fechner mit der Rechtsanwältin Mrs. Raina Lian von der Jiangsu Sun Jianliang Law Firm aus Taicang

Auf Einladung des Chinesischen Wirtschaftsministeriums nahm Rechtanwalt Robert Fechner für Lesaar & Fechner Rechtsanwälte an einer hochrangigen Delegationsreise nach China teil. Die Reise fand im Rahmen des Managerfortbildungsprogramms statt, welches auf der deutschen Seite von der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) organisiert wird. Das Programm soll deutsche Unternehmer auf den chinesischen Markt vorbereiten. Wie spreche ich chinesische Unternehmer an? Wie wickle ich Geschäfte ab? Was unterscheidet die Unternehmenspraxis von deutschen und chinesischen Unternehmen? Das waren einige von vielen Fragestellungen, in denen die deutschen Teilnehmer auf der Reise und durch ein Seminar vor der Reise geschult worden sind. Die Reise führte in die verschiedensten Regionen von China und bot für die deutschen Teilnehmer zahlreiche Kontaktmöglichkeiten zu chinesischen Unternehmen, aber auch zu hochrangigen Verwaltungsmitarbeitern.“Wir werden die gewonnenen Kontakte bestmöglich nutzen und denken auch über weitere Tätigkeiten in China intensiv nach“, so Robert Fechner.
In Taicang gab es u. a. Gelegenheit zu Gesprächen mit Vertretern diverser chinesischer Rechtsanwaltskanzleien. Derzeit  werden weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet. Taicang befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Shanghai. Allein im dortigen Industriegebiet haben sich bereits mehr als 200 deutsche Firmen angesiedelt.
Besonders beeindruckt zeigte sich Robert Fechner von der Sino-German Eco Metal City, die im Süden Chinas nahe Jieyang realisiert werden soll. „Ein moderner Wirtschaftsstandort, der bis ins kleinste Detail optimal durchdacht ist und dabei auch auf in China bisher eher vernachlässigte Punkte wie z. B. den Umweltschutz mit einbezieht“, äußert sich Robert Fechner lobend. In der Eco City sollen in enger Zusammenarbeit mit deutschen Partnern hauptsächlich Unternehmen aus der Mettalbranche angesiedelt werden, die einen Bezug zu Deutschland haben.
Weitere Stationen der Reisen führten u. a. in die 10-Millionen Einwohner Metropole Chengdu im Westen des Landes und nach Peking.
„Die Entwicklung, die Dynamik und das Selbstbewusstsein der chinesischen Wirtschaft setzen Maßstäbe. China ist längst kein Billiglohnland mehr, sondern eine ernstzunehmende Wirtschaftsmacht. Auf der Reise habe ich auch zahlreiche chinesische Unternehmer kennengelernt, die konkretes Interesse an Investitionen in Deutschland haben. Die zuletzt bekannt gewordenen Ansätze von Oberbürgermeister Martin Wilke, neben der Chint-Gruppe um weitere chinesische Unternehmen für Frankfurt zu werben, sind nach meinen gesammelten Erfahrungen daher absolut richtig“, so Robert Fechner abschließend.

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Robert Fechner mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Jieyang, Mr. Zhang Shiyi

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Bei symbolischen Pflanzung eines Baumes in der Sino-German Metal Eco City.